Projekte

Herbst 2011: Antirassismus im (Schul-) Alltag

Mit unserem Projekt möchten wir Schüler/innen ab der Jahrgangsstufe 8 motivieren, sich mit den Ursachen und Erscheinungsformen von Rassismus und Diskriminierung auseinander zu setzen. Dabei sollen eigene und fremde kulturelle Normen verstanden, erkannt und gewissermaßen "Fremdheitskompetenz" gewonnen werden. Unser Anliegen ist dabei der Erwerb von kultureller Toleranz im Sinne von Respekt und die aktive Solidarität miteinander, die auch Minderheiten berücksichtigt. So werden ggf. auch  Formen des Antisemitismus bei (muslimischen) Jugendlichen aufgegriffen.

Voranging möchten wir Schulen im Ruhrgebiet ansprechen, die in einem Einzugsgebiet von "Stadtteilen mit besonderem Erneuerungsbedarf" liegen. Hier hat zum einen ein hoher prozentualer Anteil der Gesamtbevölkerung einen Migrationshintergrund/Zuwanderungsgeschichte, zum anderen sind hier viele (benachteiligte) Subkulturen zu finden, die teilweise eine Affinität zu rechtem Gedankengut aufweisen.

Ähnlich dem Modell der Streitschlichtung sollen im Rahmen des Projektes engagierte Schüler/innen zu Antirassismustrainer/innen ausgebildet werden, die als Multiplikator/innen in ihrer Schule wirken und  in Diskriminierungsfällen als Ansprechpartner/innen zur Verfügung zu stehen.

Haben Sie Interesse an diesem Projekt, dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Kontakt: Ulla Rothe (Bildungsreferentin)

Projektdurchführung im Herbst 2011
Dieses Projekt wird gefördert über den Landesjugendplan Nordrhein-Westfalen.