Projekt: "Partizipation lernen im (Schul-)Alltag"

Jugendliche lernen, sich aktiv und direkt an politischen und gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen

Laufzeit bis zum 31.03.2015

Das Projekt "Partizipation lernen im (Schul-)Alltag" möchte Jugendliche in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern, ihre Interessen ausbauen, politisch sensibilisieren und ihnen direkte Beteiligungssphären aufzeigen.

Der Politikunterricht im Schulalltag bietet Schülern umfassende formelle Bildung bzgl. der Demokratie und doch sind es besonders die Jüngeren, die fern von Politik und Parteien stehen. Trotzdem beweist die SINUS-Jugendstudie 2012, dass sich Jugendgruppen sehr engagiert mit ökologischen oder sozialen Themen auseinandersetzen und auseinandersetzen wollen.

Die Erfahrung von Jugendlichen, durch freiwilliges Engagement etwas verändern zu können und sich in sozialer und materieller Hinsicht zu erleben, stellt zudem einen wichtigen Faktor im Zusammenhang der Identitäts- und Werteentwicklung dar. Demzufolge ist es wichtig, dass Jugendliche lernen, partizipativ Verantwortung im Sinne von Handlungskompetenz zu erlernen. Partizipation im weiteren Sinne von "Demokratie-Lernen" beinhaltet so die Reflexion und Unterscheidung von Wertesystemen sowohl für die individuelle Lebensführung als auch für gesellschaftliches Agieren.

Hier bietet die außerschulische Jugendbildungsarbeit der Jugendbildungsstätte Welper ohne Druck und Zwang ein Experimentierfeld für Partizipationsmöglichkeiten, welches sich an den Bedürfnissen und Wünschen der Teilnehmenden orientiert und von qualifizierten Personen begleitet wird.

Zielgruppen sind dabei SchülerInnen ab der 10. Jahrgangsstufe. Die Inhalte unserer außerschulischen Bildungsarbeit können hier an den Lebenswelten der Jugendlichen ansetzen und Voraussetzungen und Kompetenzen zur Partizipationsentwicklung vermitteln wie:

Um Optionen von Partizipation aufzuzeigen, orientiert sich das Seminar lebensnah und flexibel an den Bedürfnissen der SchülerInnen. Daher sind neben dem dreitägigen Seminar in der Bildungsstätte und dem Auswertungstreffen freiwillige Arbeitsgruppen vor Ort ein Bestandteil des Projekts. In den Arbeitsgruppen bestimmen die SchülerInnen im Vorfeld ihre Themen und Schwerpunkte. Der schulische Alltag bietet für eine Vertiefung nur begrenzte Möglichkeiten. Somit wird es in dem dreitägigen Seminar darum gehen, praktizierbare und gemeinsam erarbeitete Maßnahmen in den jeweiligen Lebenswelten – Schule und soziales Umfeld - zu entwerfen und dazu konkrete Schritte verbindlich festzulegen.

Schulen, die Formen von Partizipation anbieten, wirken zunehmend attraktiv auf potentielle SchülerInnen und LehrerInnen - und Schule und Gesellschaft, die sich über Diskurse weiterentwickeln, brauchen stets frischen Input, um ihr Potential auszuschöpfen.

Das Projekt "Partizipation lernen im (Schul-)Alltag" wird durch den Landesjugendplan gefördert. Dadurch ist die pädagogische Betreuung und Durchführung für Sie kostenfrei.

Ansprechpartnerin: Ronja Inhoff (inhoff@freizeitwerk-welper.de), Tel.: 0 23 24/94 64-59